Vom Dipl. Ing. zum Saubermann

1969 bis 1973
Studium Bauingenieurwesen, Abschluss als Dipl.-Ing.

1973 bis 1994
Projektingenieur und Sachgebietsleiter im
Stadtentwässerungsamt der Stadt Frankfurt am Main

1981 bis 1991
freier Mitarbeiter der Firma Protectas für Sicherheit bei Großveranstaltungen

1992 bis 2001
ehrenamtlicher Geschäftsführer BWK, Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau in Hessen

1994 bis 1999
Fachreferent im Umweltdezernat der Stadt Frankfurt am Main

1999 bis 2001
Abteilungsleiter Abfallwirtschaft im Umweltamt der Stadt
Frankfurt am Main

1999 bis 2000
Gründungsgeschäftsführer RMA, Rhein-Main Abfall GmbH

2001 bis 2013
Leiter der Stabsstelle Sauberes Frankfurt im Büro der
Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main mit Polizeibefugnissen

seit November 2013
als freiberuflicher Berater tätig

seit März 2014
Berater-Tätigkeit beim Treffpunkt Bahnhofsviertel für ca. 40 Gewerbetreibende;

Entwicklung von Ideen und Maßnahmen, die das Viertel aufwerten sollen

Den Titel „Oberster Saubermann Frankfurts” verdanke ich der Frankfurter Presse. Er bezieht sich auf meine Funktion als Leiter, der von der damaligen Oberbürgermeisterin Petra Roth im Jahr 2001 geschaffenen Stabsstelle „Sauberes Frankfurt”. Auf die Initiative der Stabsstelle geht der Bußgeldkatalog für Müllsünder zurück, den wir als erste Stadt in Deutschland einführten und der durch das große Medieninteresse zu Berühmtheit gelangte.

Wir haben die Themen „Sauberkeit und Ordnung” im öffentlichen Bewusstsein gehalten, u.a. mit Plakataktionen zu den Bußgeldbestimmungen, intensiver Pressearbeit, Kooperationen mit populären Fernsehformaten (z. B. „Achtung Kontrolle” oder „Mein Revier”) und direkten Aktionen an Brennpunkten, um einzelne „Problemgruppen” gezielt anzusprechen.

Vielbeachtete Projekte der Stabsstelle waren die Einrichtung der sogenannten „Fegerflotte” aus ehemaligen Drogenabhängigen, die im Bahnhofsviertel Spritzen und Fixer-Utensilien einsammeln, sowie das Projekt „FfmTippTopp” in dem bis zu hundert Langzeitarbeitslose als „Stadtteilhausmeister” tätig sind.

Ich war Mitglied im Frankfurter Organisationsteam der FIFA WM 2006 und 2011. Im überregionalen Arbeitskreis gegen Graffiti und Vandalismus und in zahlreichen Mediationsverfahren wie dem „Runden Tisch Bahnhofsviertel” oder dem „Runden Tisch Friedberger Platz” habe ich meine Ideen eingebracht.